Bellen Huskies viel

Bellen Huskys häufig?

Ein klassisches Merkmal von Hunden ist ihre Fähigkeit (und manchmal ihre Gewohnheit) zu bellen. Wenn du einen Husky besitzt oder dir einen zulegen willst, solltest du wissen, wie häufig er bellt.

Huskys bellen manchmal, wenn sie spielen wollen. Ansonsten bellen sie selten, sind dafür aber sehr gesprächig und lieben es, zu heulen und zu jaulen, um andere Hunde und auch Menschen zu „umwerben“. Dies liegt daran, dass sie keine Wachhunde sind, sondern Servicehunde.

Was jedoch, wenn der Husky dann doch einmal ausgiebig am Bellen ist? Und kann das Jaulen oder Heulen für dich und die Nachbarn zum Terror werden?

Warum Huskys nicht oft bellen

Bellen ist für Hunde wie Sprechen für Menschen – es ist die Art und Weise, wie sie mit anderen kommunizieren. Der Hauptgrund, warum ein Hund einen anbellt, liegt in der territorialen und schützenden Natur des Hundes.

Ich werde einen kurzen Vergleich mit Deutschen Schäferhunden anstellen. Seit den 1850er Jahren wurden Deutsche Schäferhunde gezüchtet, um einen fleißigen und verantwortungsbewussten Hund zu erschaffen. Die Gesellschaft verließ sich auf die Intelligenz und Loyalität des Schäferhunds, um intensive Arbeit zu verrichten, zum Beispiel Schafe zu hüten. Heute werden die Deutschen Schäferhunde zu Polizeihunden ausgebildet.

Um diese Aufgabe auszufüllen, müssen sie ihren Besitzern gegenüber äußerst loyal sein und ihr Territorium beschützen. Wenn sie mit Bedrohungen konfrontiert werden, werden sie diese mit lauten, beängstigend klingenden Jauchzern und Kläffen vertreiben wollen.

Aber nun wieder zu den Huskys. Huskys stammen von den Tschuktschen ab, einem nomadischen Indianerstamm, der vor tausenden von Jahren entstand. Sie wurden ausgebildet, um bei der Jagd zu helfen und Lasten über weite Strecken durch die kalte, sibirische Arktis zu ziehen.

Weil sie für ihre Besitzer so nützlich waren, wurden von ihnen respektiert und sehr gut behandelt.

Warum ist all das wichtig? Nun, es gibt Aufschluss darüber, warum Huskys nicht sehr oft bellen. Sie wuchsen in einer Gesellschaft auf, in der sie ihren Besitzern bei der Arbeit halfen, anstatt Wachhunde zu sein oder ihre Besitzer zu beschützen (obwohl das nicht bedeutet, dass sie das nicht getan haben oder heute bei richtigem Training heute noch können).

Aus diesem Grund sind Huskys eine Rasse, die nicht so viel bellt wie ein Deutscher Schäferhund, ein Terrier oder gar ein Dackel.

Was bedeutet es, wenn der Husky doch einmal bellt?

Wenn du schon einmal beobachtet hast, wie ein Husky einen anderen Hund anbellt, liegt das nicht daran, dass er aggressiv auf einen anderen Hund reagiert – vor allem, wenn er mit dem Schwanz wedelt, schnaubt und um ihn herumhuscht.

Vielmehr könnte es einer der folgenden Gründe sein:

  • Sie wollen spielen: Wie bei anderen Hunden auch, ist das Bellen eine Einladung zum Spielen.
  • Sie wollen etwas machen: Huskys sind eine Rasse, die sich gerne mitteilt. Wenn ein Husky einen auffordert, etwas mit ihm zu machen, wird er leise bellen.
  • Trennungsangst: Wenn du für längere Zeit weg sind, wird dein Husky einsam werden oder unter Trennungsangst leiden. Eine Möglichkeit, dies zu beheben, besteht darin, den Husky zu unterhalten und für genügend Ablenkung zu sorgen.
  • Mangel an Bewegung: Der Husky benötigt viel Bewegung und wenn er diese nicht bekommt, wird er sich melden.
  • Angst vor Aggression: Wenn du einen Hund adoptiert hast oder ihn erst in fortgeschrittenem Alter bekommst, können seine Erfahrungen mit dem vorherigen Besitzer zu aggressivem Verhalten führen. Misshandlungen sind leider bei Haustieren nicht so selten, wie man denkt.

Machen Huskys andere Geräusche?

Jetzt kommt es ganz dicke! Der Husky ist zwar nicht ständig am Bellen, so wie die meisten anderen Hunde, aber das macht ihn noch lange nicht zu einer stillen Hunderasse. Im Gegenteil, der Husky jault nur zu gerne, um sich mitzuteilen.

Huskys heulen ohne Ende. Das Heulen ist eine primitive Eigenschaft von Hunden, und da es Huskys schon seit Tausenden von Jahren gibt, tun sie es auch heute noch.

Warum heulen sie? Ein häufiger Grund für das Heulen ist die Langeweile eines Huskys. Gerade wenn sie Freunde haben, die heulen, machen sie gerne auf Solidarität mit. Das Heulen von Huskys ist sehr ausgeprägt und kann von anderen meilenweit gehört werden.

Huskys winseln und weinen auch. Das Winseln und Weinen findet in einer höheren Tonlage statt und ist von kürzerer Dauer. Ansonsten folgt es denselben Charakteristiken des Jaulens.

Was der Hund damit ausdrücken will, ist leicht unterschiedlich und kann erst vom Besitzer genau eingeschätzt werden. Tendenziell wage ich aber zu behaupten, dass der Husky weint, wenn er etwas tun soll, was er nicht tun will.

Zwischenfazit:

Huskys sind unglaublich lautstark. Wenn du einem Mehrfamilienhaus wohnst, wird der Husky deinen Nachbarn sicherlich auf die Nerven gehen. Und es kommt schon mal vor, dass der Husky sich mitten in der Nach zu Wort meldet.

Kommen Huskys mit Fremden klar?

Und was ist mit anderen Menschen? Was ist mit Freunden und Familie, die zum ersten Mal einen Husky kennenlernen? Oder Fremde, an denen Sie bei einem Spaziergang auf dem Bürgersteig vorbeikommen?

Sind Sie aggressiv oder misstrauisch, wie beispielsweise der Dackel

Nein! Huskys sind super freundlich zu jedem, den sie treffen. Es ist toll, wenn man oft Gäste zu Besuch hat oder sie an Orte mitnimmt.

Gleichzeitig sind sie aus demselben Grund als Wachhunde völlig ungeeignet.

Ein Deutscher Schäferhund oder ein Chihuahua würde dich davor warnen, dass jemand in dein Haus einbricht; ein Husky würde mit dem Schwanz wedeln und nach Ohrenkratzern fragen.

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