Dackel erziehen

Ist der Dackel schwer erziehbar?

Dackel sind eine unglaublich beliebte Hunderasse in Deutschland. Aber viele meinen, dass der Dackel schwer erziehbar ist. Stimmt das?

Gerade wenn der Dackel noch jung ist, kann er viele Befehle einfach erlernen. Aber, der Dackel ist bekannt dafür, dominant zu sein. Deshalb ist es wichtig, ihm von Anfang an mit klaren Ansagen Respekt beizubringen.

Viele Leute holen sich einen Dackel, ohne wirklich über die Eigenheiten des Dackels informiert zu sein. Das ist ein Fehler! Doch halb so wild, dann heute erkläre ich dir, wie du den Dackel doch noch trainiert bekommst.

Die richtige Erziehung eines Dackels ist nicht so einfach

Dackel haben einen eigenständigen Willen, der das Training manchmal erschwert. Aber wenn man weiß, wie es geht, dann ist es schlussendlich nur eine Frage der Zeit, bis der Dackel gehorcht. Wichtig ist es auf jeden Fall, standhaft zu bleiben und nicht klein beizugeben. Die Dominanz des Hundeführers ist das A und O bei der Erziehung eines Dackels.

Es klingt klischeehaft, doch wenn du standhaft mit deinem Dackel bist, merkt er, dass du der Alpha bist. Er wird sich hüten, deine Befehle zu missachten denn er weiß stets, wer der Herr (oder die Frau) im Haus ist.

Zeige deine freundliche Seite

Auch wenn du klar und standhaft sein solltest, heißt nicht, dass du mit dem Hund nicht liebevoll umgehen kannst. Vielmehr ist die Basis für ein vertrautes miteinander, zu wissen, wo die Grenzen sind.

Das bedeutet ganz konkret, dass beim Beginn des Trainings gleich klargemacht werden muss, was ein korrektes Verhalten darstellt und welches Verhalten nicht erwünscht ist. Ein klares, deutliches NEIN ist ein guter Anfang.

Tu deinem Dackel niemals weh

Wehtun darf man den Dackel allerdings niemals. Auch sollte man ihn nicht anschreien. Schreien oder schlagen wird ihm keinen Respekt beibringen. Im Gegenteil, der Dackel wird das Vertrauen in einen verlieren.

Wenn der Dackel denkt, dass er nicht fair behandelt wird, kann er sehr schnell aggressiv und bösartig werden. Deshalb ist es wichtig, dem Hund klar und deutlich Feedback zu geben, aber nicht darüber hinauszugehen.

Spare nicht mit Lob, wenn es angebracht ist

Wenn der Dackel etwas richtig macht oder einen Befehl widerstandslos befolgt, solltest du ihn dafür loben. Worte der Bestätigung sind beispielsweise „gut gemacht“ oder „fein gemacht“. Diese Worte sollten mit einem physischen Indikator wie beispielsweise dem Streicheln noch unterstrichen werden.

Der Dackel wird sich über diese Belohnung freuen und bei der nächsten Gelegenheit wieder richtig reagieren, um erneut belohnt zu werden.

Hundefutter als Belohnung geht auch

Hunde reagieren ziemlich gut auf liebevolle Gesten, wie gerade beschrieben. Doch eine andere Art und Weise, in etwas Gutes zu tun, ist leckeres Hundefutter.

Selbstverständlich sind die besten Belohnungen in Form von etwas essbarem Produkte, auf denen er nicht erst Minuten lang herumkauen muss. So kannst du direkt weitermachen mit dem Training und dein Dackel kann nahtlos zur nächsten Aufgabe übergeben.

Kurz und knackig soll das Training sein

Je jünger der Dackel ist, desto kürzer ist seine Aufmerksamkeitsspanne. Deshalb solltest du das Training so kurz wie möglich halten. Es ist besser, wenn der Hund dieses er mehrmals am Tag wiederholt, als ein einzelnes Training in die Länge zu ziehen.

In der Welpenzeit ist der Dackel am einfachsten zu erziehen

Das beste Alter zum Beginn der Erziehung ist ca. 3 bis 7 Wochen nach der Geburt. Dann kann man beginnen, ihm Tricks, Kommandos und ähnliches beizubringen.

Der Dackel hört auf Geräusche, beginnt, mit Spielzeug zu spielen, läuft ein bisschen umher und entfernt sich von seiner Mutter Stück für Stück. Wenn er das Alter von acht Wochen erreicht, kann das Training in vollem Umfang beginnen.

Als Welpe kann der Dackel relativ einfach Kommandos wie Sitz und Platz lernen. Falls es jemals nicht klappen sollte, lohnt sich ein Gang zur Hundeschule, denn einfacher wird es mit fortgeschrittenem Alter nicht mehr.

Aber, anstatt den Hund zu stressen, indem du ihn eine Stunde lang trainierst, Versuche Kommandos mehrmals täglich zugeben. Wiederholung macht den Meister. Und Stück für Stück kannst du ihm neue und wichtige Befehle beibringen.

Falls du eine Welpe trainierst, brauchst du dafür auch keine Leine. Ist ein Dackel allerdings bereits etwas älter, solltest du ihn an der Leine halten. Es kann nämlich vorkommen, dass er während des Trainings ausbüchsen will.

Positives oder negatives Training, was ist besser?

Anfangs haben wir darüber gesprochen, wie wichtig das Belohnen deines Dackels ist. Aber was passiert, wenn der Hund etwas Schlechtes getan hat? Wie kannst du ihm das erklären?

Der einfachste Weg einem Hund zu erklären, dass er etwas falsch gemacht hat, ist, ihm das negative Feedback ebenfalls zugeben. Nicht emotional, sondern auf die ruhige, kalkulierte Art und Weise.

Beispielsweise kannst du eine strenge Intonation benutzen, wenn du negatives Feedback gibst. Auch bestimmte Wörter wie „Nein“ können als Zeichen dienen. Allerdings ist jegliche Form der Gewalt weder erlaubt noch empfohlen.

Der ausgewogene Weg, dem Hund zu erklären, was gut und was schlecht ist, ist die korrekte Anwendung von Belohnung und Bestrafung. Wobei die Bestrafung niemals unfair sein darf. Meistens reicht auch schon ein kleines Feedback aus, um dem Hund falsches Verhalten vor Augen zu halten.

Die Persönlichkeit des Dackels kann das Training erschweren

Beim Training ist es sehr wichtig, die Persönlichkeit des Hundes zu kennen. Jeder Tag ist ein bisschen anders und auch wenn er viele Eigenschaften mit seinen Artgenossen teilt, profitiert er von dem individuellen Verständnis seines Besitzers.

Du musst wissen, dass der Dackel als Jagdhund verwendet wurde. Das bedeutet eben auch, dass er intelligent ist und seine eigene Persönlichkeit zum Vorschein kommt. Er kann manchmal etwas schwierig sein und ist misstrauisch gegenüber anderen.

Wer so einen Dackel hat, muss wissen, auf was er sich einlässt. Er ist nicht unmöglich zu trainieren, habe es gibt gewisse natürliche Grenzen, die man nicht versuchen sollte, zu überschreiten.

Hast du Erfahrungen mit der Erziehung eines Dackels? Dann teile den anderen Lesern deine Meinung mit.

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