Dackel Züchtung

Warum wurde der Dackel gezüchtet?

Sein wir mal ehrlich… wir denken uns doch eigentlich immer, wenn wir einen Dackel sehen, warum dieser so ein wenig seltsam aussieht. Nicht gegen den Teckel, auch ich habe ihn gern, doch warum diese kurzen Beine und dieser langgezogene Körper?

Dackel sind Jagdhunde durch und durch. Sie wurden gezüchtet, um kleine Säugetiere (allen voran den Dachs oder Fuchs) aufzuspüren und aus ihrem Bau zu vertreiben. Die geringe Höhe ermöglicht es ihnen, in den Bau von Wildtieren einzudringen.

Doch kaum ein Besitzer eines Dackels ist Jäger. Gut für den Hundefreund, denn der Dackel kann noch viel mehr! Er ist ein wunderbarer Wach- und Familienhund, der seine Rolle in der modernen Gesellschaft gefunden hat.

Was der Dackel genau kann, erfahrt ihr jetzt!

Ein Jäger allererster Güteklasse

Der Dackel besitzt neben kurzen Beinen und einem langen Rumpf auch eine langgezogene Schnauze, die Ihnen beim Jagen hilft. Sie sind in der Lage, andere Tiere aus kilometerweiter Entfernung aufzuspüren.

Super praktisch ist diese lange Schnauze dann, wenn der Teckel es mit kaltem Wetter zu tun hat, denn die Luft wird in der Schnauze aufgewärmt, was es dem Hund ermöglicht, über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg seine Aufgabe als Jagdhund nachzugehen.

Dackel im Winter

Die kurzen, aber starken Beine helfen dem Dackel dabei, zu graben und so tiefer in den Bau von Wildtieren einzudringen. Der niedrige, aber lange Körperbau erleichtert es dem Dackel, sich in dieser engen Umgebung zu bewegen.

Von welcher Hunderasse stammt der Dackel ab?

Gemäß dem Deutschen Teckelklub ist der Dackel bereits aus dem Mittelalter bekannt. Er und viele ähnliche Hunderassen stammen von der Bracke ab. Aus den Bracken wurden über viele Generationen die heute bekannten Dachshunde gezüchtet.

Es gibt nun drei verschiedene Typen von Dackeln, der Kaninchenteckel, der Zwergteckel und der (Normal-) Teckel. Sie unterscheiden sich nicht so sehr in der Höhe (30 bis 35 cm), aber dafür maßgeblich im Gewicht. So wiegt der gewöhnliche Teckel oft doppelt so viel wie der Kaninchenteckel.

Kleiner Dackel

Wenn es darum geht, sich für einen Dackel zu entscheiden, ist lediglich die Größe zu beachten, denn alle Arten gleichen sich abgesehen von der Körpergröße und dem Gewicht.

Der Dackel ist für Familien gut geeignet

Was einmal ein Jagdhund war, ist nun vor allem ein treuer Begleiter. Der Dackel liebt die Zuneigung einer Familie und hat ein angenehmes, wenn auch manchmal eigenwilliges Gemüt.

Die Züchter merkten schnell, dass der Dackel zu weit mehr taugt, als nur zur Jagd. Tatsächlich war es das Ziel der Züchter, den Teckel als friedlichen und freundlichen Hund zu erziehen. Der Teckelklub sagt dazu folgendes:

Der Teckel soll wesensfest und freundlich und weder ängstlich noch aggressiv sein. Gegen jagdbares Wild soll er mutig und tapfer sein. Gegenüber Menschen und anderen Hunden friedlich und freundlich. Der Teckel ist ein universeller, gescheiter und lieber Familienhund.

Deutscher Teckelklub 1888 e.V.

Was ihn im Alltag besonders auszeichnet, ist seine Loyalität. Dackel sind liebevolle Familienhunde, die mit ihrer Bezugsperson durch Dick und Dünn gehen.

Der Dackel verträgt sich gut mit allen Familienmitgliedern, sofern er diese in jungem Alter kennenlernt. Fremden gegenüber ist er eher neutral eingestellt, jedoch ist es häufig so, dass er fremde Menschen oder Tiere kritisch beäugt.

Mehr zum Temperament des Dackels.

Der Dackel bleibt tief im Inneren ein Jagdhund

Auch wenn viele Dackel an ein Stadtleben gewöhnt sind, bleiben sie dennoch im Kern Jagdhunde. Daher gibt es Situationen, in denen die tollkühne Seite des Dackels durchscheint.

Der Dachshund ist nach wie vor einer der aggressivsten Hunderassen – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sie für die Jagd erschaffen wurden. Etwa jeder fünfte Dackel greift in seinem Leben mal einen anderen Hund oder gar einen Menschen an!

Daher ist es extrem wichtig, den Dackel richtig zu erziehen und zu trainieren, um ihm dieses Verhalten auszutreiben. Der Dackel ist ein hervorragender Wachhund, wenn man ihn richtig auf seine Aufgabe vorbereitet.

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